News & Aktuelles von Bärbel Bas

Freitag, 13. März 2009

Beihilfen für arme Kinder und kräftiger Ausbau der Ganztagsbetreuung

Die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Duisburg I, Bärbel Bas, fordert, für Kinder einen eigenen - vom Erwachsenen-Regelsatz unabhängigen - Hartz-IV-Satz einzuführen.

Dies sei schon durch das jüngste Verfassungsgerichtsurteil geboten. Weiter unterstützt Bas vorbehaltlos die Forderung der SPD-Landesvorsitzenden, zu einmaligen Beihilfen zurückzukehren. „Hannelore Kraft hat völlig Recht, wenn sie die Wiedereinführung von Einzelleistungen für Kinder verlangt. 4,48 Euro im Monat für Kinderschuhe, bei jeder Klassenfahrt und jedem zerrissenen Anorak in der Klemme – für die 600 000 alleinerziehenden Mütter und ihren etwa eine Million Kindern sieht so der Alltag aus!“ Diesen Kindern fehle der Sportverein und der Musikunterricht, so Bärbel Bas.

Die SPD-Kandidatin will die Kinderarmut zu ihrem herausragenden Wahlkampfthema machen. Sie könne Frau von der Leyen nur beipflichten, wenn diese die Kinderarmut in Deutschland als „beschämend“ bezeichne. Aber: „Diese Zustände müssen von der Fachministerin nicht nur öffentlichkeitswirksam beklagt werden. Sie müssen schleunigst geändert werden!“
Darüber sprach Bärbel Bas am Dienstag am Rande einer SPD-Veranstaltung mit Andrea Nahles, der stellvertretenden Parteivorsitzenden. „Wir wollen nach der Bundestagswahl Hannelore Krafts Initiative unverzüglich in Berlin einbringen. Da sind wir uns völlig einig“, sagt Bas. „Wir haben über eine aktuellen Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gesprochen, aus der hervorgeht, dass besonders häufig Alleinerziehende die Rückkehr in den Beruf nicht schaffen - vor allem wegen fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten.“

Bärbel Bas sei sich mit Andrea Nahles einig, dass in der nächsten Legislaturperiode ein Rechtsanspruch auf eine bis zum zehnten Lebensjahr ganztägige Kinderbetreuung durchgesetzt werden müsse.

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