SPD Duisburg besucht jüdische Gemeinde

Antisemitische Hetze nimmt leider zu. Wir werden uns weder mit antisemitischen Beiträgen im Netz noch mit Angriffen gegen Jüdinnen, Juden und jüdische Einrichtungen abfinden. Gestern haben wir deswegen als SPD-Duisburg die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen besucht. Für uns ist es selbstverständlich, dass jüdisches Leben in Duisburg einen festen Platz hat. 

Im Gespräch waren wir uns alle einig, dass Bildung im bundesweiten Kampf gegen Antisemitismus eine zentrale Säule ist. Dies beinhaltet sowohl Präventionsprogramme und die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern als auch die schulische Bildung - angefangen vom Kindesalter bis hin zur Oberstufe. Die Abschaffung des Schulfachs Sozialwissenschaften durch die schwarz-gelbe Landesregierung bedauern wir daher zutiefst. Eine weitere wichtige Säule ist die konsequente Verfolgung von Straftaten, auch im Netz.

Mit mir waren mein Kollege Mahmut Özdemir, die Duisburger Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Ralf Jäger, Frank Börner und Rainer Bischoff, der Bundestagskandidat Sebastian Fiedler sowie Elke Domann-Jurkiewicz, André Kasberger, Rodion Bakum, und Hasan Tuncer aus Mülheim beim Gespräch mit der Jüdischen Gemeinde. Wir haben uns dort mit Geschäftsführer Alexander Drehmann und Oberrabbiner David Geballe über die Lage der Jüdinnen und Juden sowie der Jüdischen Gemeinschaft in Deutschland ausgetauscht.