Nürnberg

Heute habe ich gemeinsam mit meinen beiden Bundestagskolleginnen aus Nürnberg und Erlangen, Gabriela Heinrich, der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion für Außen-, Verteidigungs-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik, und Martina Stamm-Fibich, der Patientenbeauftragten der SPD-Bundestagsfraktion, Nürnberg besucht.

Am Vormittag haben wir mit dem Vorstandsvorsitzenden des Klinikums Nürnberg, Prof. Dr. Achim Jockwig, darüber gesprochen, wie große kommunale Kliniken durch die Pandemie gekommen sind und welche Lehren daraus gezogen werden können. Aber wir haben auch nach vorne geblickt und darüber gesprochen, wie wir die Kliniken über das bereits beschlossene Krankenhauszukunftsgesetz hinaus fit für die Zukunft machen können. Wir waren uns einig, dass diese Frage in den kommenden Jahren ein zentrales Thema der Gesundheitspolitik sein wird.

Am Nachmittag haben wir das Karl-Bröger-Zentrum besucht, die Herzkammer der Nürnberger Sozialdemokratie. Dort sind wir auch auf Willy Brandt getroffen. Im Anschluss waren wir in der Straße der Menschenrechte. Die Säulen tragen dort jeweils in Deutsch und einer anderen Sprache einen Ausschnitt aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die 1993 eröffnete Straße der Menschenrechte schafft ein Bewusstsein für die Geschichte Nürnbergs als Stadt der Nürnberger Gesetze. Sie zeigt, dass eine erfolgreiche Aufarbeitung der Geschichte möglich ist und lehrt uns, dass wir die allgemeinen Menschenrechte gerade gegen Angriffe von rechts ohne Wenn und Aber verteidigen müssen.