Afghanistan

Die Lage in Afghanistan ist erschütternd. Nicht nur wir, sondern auch unsere internationalen Partner und zahlreiche Afghanistan-Expertinnen und -Experten haben die Lage falsch eingeschätzt. Die Prognosen über die Lage dort waren nicht zutreffend. Daran gibt es nichts zu beschönigen.

Heute und in den nächsten Tagen gilt es, unsere Landleute und so viele afghanische Ortskräfte wie möglich gemeinsam mit ihren Familien in Sicherheit zu bringen. Zusätzlich sollen auch Menschen- und Frauenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger, Journalistinnen und Journalisten sowie Kulturschaffende ausgeflogen werden. Dies ist im Augenblick unser oberstes Ziel, gemeinsam mit unseren internationalen Partnern. Wir haben eine Fürsorgepflicht für die Menschen, die für deutsche Einrichtungen im Ausland gearbeitet haben. Und diese endet nicht mit dem deutschen Abzug aus Afghanistan.